Kiste aus Holzdielen – Restekiste-Herausforderung (Scrap Bin Challenge)

Einige Youtube-Holzarbeiter haben sich entschieden gemeinsame Sache zu machen – wir alle haben versucht etwas kreatives aus unseren Resten zu machen, also aus unserer Restekiste – zu englisch “Scrap Bin”, daher “Scrap Bin Challenge”. Es ist deshalb eine Herausforderung, weil wir euch auffordern wollen auch etwas aus euren Resten zu machen! Ich mache eine Kiste aus Bodendielen, die ich vor Kurzem aus dem Zimmer meines Schwagers rausgeholt habe.

Werkzeug-Variationen

Wie immer gibt es hier einige Möglichkeiten, auch wenn sich bei der Restekiste die Oberfräse bzw. der Oberfräsentisch am schlechtesten ersetzen lässt. Den Bündigfräser macht so kaum ein anderes Werkzeug nach.

Und auch wenn man die Fase z.B. mit einer schräg gestellten Bandsäge oder Dekupiersäge oder sogar einer Stichsäge erreichen kann wäre das bei Boden und Deckel schwierig und bei den Wänden sogar gefährlich.

Man könnte sie vielleicht an der Tischkreissäge von Anfang an mit sägen, und das wäre wahrscheinlich die sinnvollste Variante wenn man ohne Oberfräse auskommen will. Die Tischkreissäge kann man umgekehrt sicherlich durch Stichsäge oder Bandsäge ersetzen, vorausgesetzt man hat eine entsprechend ruhige Hand bzw. eine Führungsschiene.

Was sind Reste?

Je nach Definition ist meine Werkstatt voll mit Resten. Wenn man davon ausgeht, dass Reste das sind, was bei einem beliebigen Projekt als Verschnitt übrig bleibt, dann habe ich bis auf ein paar Dachlatten und eine Platte OSB wirklich nur Reste in meiner Werkstatt.

Natürlich könnte man die Sache auch anders definieren – zum Beispiel als Stücke kleiner als 15cm auf der längsten Seite, oder alles was kleiner ist als eine Handfläche, oder… Das könnte ewig so weiter gehen.

Ich denke bei Resten geht es weniger um die Größe oder das Aussehen, sondern eher um das Gefühl. Genauso wie es hoffnungslose Teile gibt, zum Beispiel ein schönes Profil von einem alten Schrank, das wahrscheinlich nie einen passenden Platz in einem Projekt finden wird, machen wir manche Stücke selbst zu Resten.

Und genau das war der Hintergedanke dieser Herausforderung – und ist es noch! Denn es geht darum auch aus den Resten etwas zu machen, und vielleicht führen genau diese Teile dazu, dass man Wege beschreitet auf die man sonst nie gekommen wäre.

Und was genau ist drin in der Restekiste?

Für die Neugierigen unter euch – ich habe vor meiner eigentlichen Holzarbeiterzeit bei einem Versand für Bastel- und Mittelaltersachen einen Satz exotischer Hölzer bestellt, Mini-Kantel nannte sich das denke ich, und habe seit dem vor etwas daraus zu machen.

Allerdings denke ich mittlerweile, dass man besser fährt von einem schönen Holz ein größeres Stück zu kaufen, so wie ich es mit Walnuss gemacht habe. Aber spätestens als Zusatz- oder Zierteile an anderen Projekten werden diese Stücke irgendwann Einsatz finden, und bis dahin haben sie ein besonderes Zuhause.

 

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